An der Schwelle zum 75.

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Gut, dass das Jahr 2011 vorüber ist. Nachteil, dass man damit auch wieder ein Jahr älter wurde. Man ist beileibe noch kein Wrack, aber die Momente, in denen man sich des Altwerdens / Altgewordenseins bewusst wird, häufen sich.

Aber nun ist erst einmal der Augenblick gekommen, allen meinen Sippenzugehörigen, Freunden, Bekannten und Weggefährten ein frohes neues Jahr 2012 zu wünschen! Mögen Eure Wünsche in Erfüllung gehen. Mein eigener Wunsch besteht darin, die jetzige Lebenssituation noch möglichst lange genießen zu können und mit verschollenen Familienangehörigen wieder in Kontakt zu kommen.

Gestern erfuhr ich, dass mich meine Enkelin aus Sohn Nils' Linie bereits vor 3 Jahren zum Uropa gemacht hat. Glücklich machen würde dieser Umstand mich aber erst, wenn es zu realen Kontakten zu einander käme. Da habe ich aber meine Zweifel. Warten wir es ab.

Der Jahresausklang 2011 war dann doch noch versöhnlich. Den Jahreswechsel wollte ich mit Sohn und Enkelkindern in Thüringen verbringen. Meine Reiseroute legte ich über Treffurt um zu schauen, ob Freund Vico und seine H. zuhause sind. Tatsächlich überraschte ich sie und konnte mit ihnen noch über ca. 1 Stunde lang Austausch über unsere latent vorhandenen Zipperlein pflegen. Andere Themen hatten wir uns bei einem erneuten Treffen auf meiner Rückreise vor behalten. Dazu kam es dann aber nicht.

Die Sylvesterparty fand auf der Westernranch von Steffen statt. Westernmusik, Linedance, gutes Essen bildeten den Rahmen. Da E. aus gesundheitlichen Gründen zuhause geblieben war, hatte ich den Kopf frei für meine Nachkommenschaft. Erlebte Enkelin Angy (8) wie sie sich unter den größeren Geschwistern wichtig machte und die Größeren sich ihrerseits in der Rolle junger Damen gefielen.

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Hier ging's rund. Prosit Neujahr 2012!

Mich lockte das Bett ab 1.00 Uhr. Ein leicht durch Alkohol behinderter ca. 30minütiger Fußmarsch ließ mich danach von einem guten neuen Jahr träumen. Am nächsten Vormittag transportierte mich unser Renault, der auch bereits die beste Zeit hinter sich hat, reibungslos wieder ins Schaumburger Land.

 

Montag, den 27. Februar 2012 18:12 , in Atzes Leben


Nun ist sie 80 Jahre alt...

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Nun ist sie 80. So alt wird kein Schwein, haben wir früher immer gesagt, wenn von betagten Menschen die Rede war. Sie aber hat es geschafft. Frau Doktor der Medizin ist sie, hat viele Stationen medizinischer Praxis durchlaufen, ihre Tochter großgezogen, ihren kranken Mann gepflegt, bis er starb. Über 70-jährig hat sie noch ein paar Semester Literaturwissenschaften an der Hamburger Uni absolviert. So ein Studium hat ja auch den Vorteil, dass, wenn man mal schwänzt, nicht gleich die Eltern angerufen werden. In der Nordheide hat sie gemeinsam mit ihrem Mann ihr Refugium

Blog von hansa-burmeister : Atzes Community, Wenn jemand 80 wird ... aufgebaut, das sich nun im Alter bewähren muss. Sie ist noch ganz ordentlich fit, fährt noch Auto, erledigt die alltäglichen Aufgaben im Haushalt noch zuverlässig. Also, sie möge mir als Schwester noch lange erhalten bleiben. Unsere andere noch lebende Schwester und ich, zum Teil auch Kinder und Enkel haben den denkwürdigen Tag natürlich an ihrer Seite verbracht. Als ihre Tochter eine Festrede hielt, war sie ob der darin enthaltenen Lobesworte tief gerührt und es flossen auch Tränen. Manche Person in der Runde wird wohl hoffen irgendwann, wenn der große Meister es einst so will, auch so oder ähnlich huldvoll mit Worten bedacht zu werden. Schön wars, festlich, familiär, sippengerecht. Das Wetter spielte aprilmäßig mit und spendete auch ein paar Stunden Sonne. Schwesterherz, wenn wir uns auch nicht immer einig waren, ... wie schrieb Hape in seinem Buch, ... was macht uns menschlich? Unsere kleinen Macken und die großen Fehler. Hätten wir sie nicht, wären wir alle wandelnde Götter. ... 

Ich jedenfalls habe diese Macken und Fehler an Dir vergessen und will nun nur noch Dein Bruder sein. Die von mir gestiftete Blumenschale soll dafür stehen.

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Samstag, den 14. April 2012 12:00 , in Atzes Leben


Aleae iacta sunt ... (sinngem.: Die Würfel sind gefallen ... )

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Dieses war einer meiner letzten Starts 2010

Hatte ich vor einem Jahr noch stark gehofft 2012 wieder fliegerisch aktiv zu werden, habe ich mich im April dieses Jahres dann doch anders entschieden. Ich mache schon jetzt Schluss mit der Fliegerei. Mit 75 ist Schluss ... lautete denn hier im JAR-Contraforum die Eintragung (www.jar-contra.de/ > Forum (extern)), damit es offiziell wird und für mich kein Zurück mehr geben kann. Oh ja, denn das "aufhören" liest sich zwar einfach, ist es aber nicht. Das wusste ich natürlich auch schon vorher, und dennoch musste es sein, denn der Tag wäre sowieso eines Tages gekommen. Der Segelflug hat mein  Erwachsenenleben über Jahrzehnte stark beeinflusst. Er wird mir jetzt und in der Zukunft fehlen. Was trieb mich an über so viele Jahre darin so sehr auf zu gehen? Abenteuerlust war es sicher nicht nur allein. Hinzu kommen aus meiner Sicht auch die vielen Begegnungen mit interessanten Menschen, auch eine gewisse Technikverliebtheit und Ehrgeiz. Wenn Risikofreude mit dabei war, besteht ein gehöriges Maß meines Handelns im Leben daraus. Risiken einzugehen bedeutet in meinem Fall, dass man Sicherheit nicht in den Vordergrund stellt sondern immer mal wieder schauen will, was man dadurch gewinnt, wenn man los lässt. Beim Fliegen selbst entsteht daraus zumindest gesteigerte Wachheit, die ihrerseits die Sinne schärft und Hochgefühle entstehen lässt. Da braucht es keine Drogen, Fliegen wirkt wie eine solche. Der Unterschied ist aber, dass die gesteigerte Wahrnehmung beim Fliegen Sinn macht, Erfüllung bringt, die dem Leben neue schöpferische Impulse verleihen. V. E. Frankl: Der Mensch auf der Suche nach Sinn ... Es war auf alle Fälle für mich sinnvolles Freizeitvergnügen, nicht immer zur Freude geliebter einem nahe stehender Mitmenschen.

Übrigens, ich habe mein fliegerisches Talent nie im Wettbewerb auf die Probe gestellt. Es blieb stets bei dem Versuch die eigenen Grenzen zu finden. 

2006 habe ich aufgrund privater Veränderungen meinen Verein verlassen müssen und seitdem woanders fliegerisch nicht wieder richtig Fuß gefasst. Da ist nur die K6-Episode zu vermerken, die aber eigentlich keinen Neubeginn in einer neuen Fluggemeinschaft darstellte. Dem vorausgegangen war, dass es 2004 zu einem Zusammentreffen mit Dr. Claus-Dieter Zink auf dem Segelfliegertag in Mainz  kam. Er hatte JAR-Contra gegründet, um gegen die geplanten zunehmenden Einschränkungen des Segelflugs in Europa zu argumentieren. Von dieser Zeit an begann dort meine Mitarbeit. Ich hätte es mir nie träumen lassen, dass mein Engagement bei JAR-Contra mir so viel Befriedigung bringen würde. Es waren schöne und gelungene Veranstaltungen unsere Ausflaggaktionen in Tschechien, die ich nun auch sehr vermissen werde. Ich hoffe, Euch allen sind noch schöne Zeiten rund um die Segelfliegerei beschieden und ihr denkt gelegentlich mal an mich.

Was passiert gegenwärtig mit mir? Es fühlt sich jetzt an, wie wenn das eigene Kind das Haus verlässt um seiner Wege zu gehen oder wenn man am Grab von Mutter oder Vater steht und um die Endgültigkeit des Geschehenen weiß (ein wenig Pathos sei mir hier gestattet). Ich hoffe und wünsche, dass das noch verbleibende Leben genügend andere Herausforderungen für mich bereit hält, um den Kopf weiterhin oben behalten zu können. The show must go on!  Nun nicht mehr dazu zu gehören, bedeutet ja nicht, dass es keine anderen schönen Dinge im weiteren Leben geben wird. Nein, ich werde nicht resignieren! (Da steht doch noch eine Kawasaki in meiner Garage?)

Adieu Segelflug!

Sonntag, den 13. Mai 2012 19:42 , in Segelfliegen


puhhhh, was für ein Jahr 2011 ...

Blog von hansa-burmeister :Atzes Community, puhhhh, was für ein Jahr 2011 ...

der obligatorische Jahresrückblick für alle meine Verwandten, Freunde, Wegbegleiter!

Ja, das war/ist ein aufregendes Jahr. Es war vor allem bei mir von gesundheitlichen Problemen angereichert. Krankenhaus, Reha, Schonung, Umstellung, Verzicht, Neuorientierung sind die Schlagworte. Dazu kam Anteilnahme an Auflösungsprozessen in der Sippe von Eri und in meiner.

Dennoch hurra! Ich lebe noch und kann froh sein, in dieser Phase eine so starke Partnerin an meiner Seite gehabt zu haben.

Das Jahr 2011 geht zuende und ich kann nur hoffen, dass das kommende einen gütigen Ausgleich zu bieten hat.

Obwohl ein wenig abseits wohnend, haben wir auch in diesem Jahr wieder die Nähe zu liebenswerten Menschen in unserem Umfeld vertiefen können. Eri ist ja hier in der Gegend zuhause, während meine Sippe inzwischen über Deutschland verteilt heimisch ist. Der Kontakt zu meinen Marinelli-Brüdern Jim und Vico besteht nach wie vor. Vico und ich haben es in diesem Sommer noch einmal geschafft, eine Nostalgietour mit unseren Motorrädern durch Thüringen zu unternehmen. Für mich waren das ca. 1000 Km, wobei meine gesundheitlichen Einschränkungen dabei zusätzliche Last darstellten. Spaß hat es trotzdem gemacht.

Ja, Eri und ich fahren weiterhin behinderte Schulkinder der Region Hannover in Spezialschulen. Im kommenden Sommer werde ich mich entscheiden müssen, ob es mit dem dann folgenden Schuljahr diesbezüglich noch weiter gehen wird oder nicht. Eri hat außerdem in diesem Jahr Konsequenzen aus ihrem Engagement bei einer Vertriebsfirma (ProWin) gezogen. Sie will nicht mehr alles annehmen was sich bietet, sondern künftig mehr auswählen. Das ist auch ganz in meinem Sinne.

Die Fliegerei musste in diesem Jahr total gecancelt werden. Einen neuen Anlauf will ich im April 2012 unternehmen. Eine medizinische Tauglichkeitsuntersuchung steht davor. Diese Hürde muss erst genommen werden. Wir werden sehen. Ich wäre sehr traurig, wenn in dieser Hinsicht nichts mehr gehen würde. Ein großes Stück Lebensqualität wäre dahin.

Ihr findet mich übrigens auch auf Facebook unter http://www.facebook.com/#!/profile.php?id=100000551144497

Ein alter Bekannter, der mich kürzlich im Internet wieder gefunden hatte, unterstellte mir Selbstdarstellung und Schauspielerei mit meinen Internetauftritten. Das sei schon immer so bei mir gewesen (wie er leibt und lebt .... ) Ich meine, er kann mich garnicht so gut kennen um das beurteilen zu können. Dennoch muss einen das nachdenklich machen. Ich meine, ich werde wie bisher weiter machen. Was muss es mich kümmern, was andere Personen in meine Aktivitäten hinein interpretieren.

So wünsche ich denn allen Leserinnen und Lesern dieses Blogs frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins Neue Jahr 2012!

 

Sonntag, den 13. Mai 2012 17:31 , in Atzes Leben


Frohes Fest, guten Rutsch

Blog von hansa-burmeister :Atzes Community, Frohes Fest, guten Rutsch

Diesen schönen Weihnachtsbaum haben wir gerade im Wohnzimmer installiert.

Noch brennen die Kerzen nicht, aber es duftet schon gewaltig aus der Küche. Eine französische Barbie-Ente musste es diesmal sein. Für zwei Personen natürlich viel zu viel.

Wir bleiben zuhause diese Festtage. Am 2. Weihnachtstag kommen Kinder und Enkel. Auch Vico hat es zum Fest wieder nach Hause getrieben. Er quengelt noch, dass wir doch im Januar unsere Skiwoche in Tschechien antreten sollten. Ich weiß noch nicht, ob ich das terminlich hin bekommen werde. Lust hätte ich schon.

Jim schrieb neulich, dass er 2600 Km nach Süden reisen wird. Die Türkei und Marokko stehen auf dem Programm. 3 Monate wird er unterwegs sein.

Er will immer mal wieder einen Zwischenbericht schreiben. Vielleicht macht er das ja an dieser Stelle.

Allen Besuchern ein frohes Fest und guten Rutsch!

Hans A.

 

Sonntag, den 19. Februar 2012 20:07 , in Wir Marinellis


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